Im Trend: Maniküre und Pediküre für Männer

Das äußere Erscheinungsbild spielte seit Anbeginn im Leben des Menschen eine bedeutende Rolle. Das Vorurteil, dass speziell nur Frauen viel Wert auf ihr Äußeres legen, kann man im Jahr 2020 wiederlegen. Auch die Männerwelt beschäftigt sich stetig mehr mit den Themen Kosmetik, Maniküre und Pediküre.

Heutzutage versuchen sich viele Unternehmen in den Märkten der Fußpflege und Kosmetik zu etablieren und das Aussehen mit geeigneten Produkten zu unterstützen. Möchte man die männliche Zielgruppe ansprechen, sollten einige Dingen beachtet werden: Männer stellen bekanntlich eine komplett andere Zielgruppe als die Frauen dar. Zum einen unterscheiden sich die Produkte und Behandlungen, welche verwendet und durchgeführt werden. Zum anderen sollte die Einrichtung des Instituts eine gewisse Atmosphäre bieten, in der sich der Mann wohlfühlt.

SÜDA hat sich mit diesem Thema beschäftigt und einen Profi auf dem Gebiet Barber-Ausrüstung gefragt, auf was man bei der Einrichtung speziell für den Mann achten sollte.

Stefan Pokorny von Barbersconcept nimmt sich seit 2012 der Herausforderungen an, Einrichtungen zu entwickeln, welche den Männern einen gewissen Wohlfühlfaktor bieten. Er lernte Schreiner und studierte Innenarchitektur. 2009 machte er sich in Düsseldorf mit seiner eigenen Firma „Ihr Saloneinrichter“ selbstständig. Pokorny baut individuell passende Einrichtungen bis hin zu Nageltischen. Zu seiner Rundum-Betreuung gehört auch eine Barber-Akademie.

Stefan Pokorny von Barbersconcept

Männerkosmetik: Bier statt „Brause“

„Können Sie sich Männer in einem normalen, weiß eingerichteten Studio zusammen mit Frauen vorstellen?“, fragt Pokorny, der als Bartträger selbst gern zum Barber geht. Er weiß, dass Männer eher einen Ort suchen, in dem sie unter sich sind und der einen anderen Charme bietet, z. B. mit massiven Chesterfieldstühlen, Leder und dunklen Materialien. Ein Raum, in dem sie statt eines Proseccos eher ein Bier oder einen Whisky zur Entspannung angeboten bekommen.

 

In diesem Stil hat Pokorny beispielsweise den Salon „Männersache“ in Memmingen eingerichtet. Edith Bauer suchte zusätzlich zu ihrem Fußpflege und Wellness-Salon eine weitere Einrichtung, welche eine ergänzende Zielgruppe anspricht – die Männer. Diese richtete Pokorny vor einem Jahr im Barberstil ein und so heißt es auf der Website „Hier wird rasiert, gefeilt und gehobelt“.

Pokorny empfiehlt: „Erster Tipp: möglichst abgetrennte Räumlichkeiten, in denen Männer ihren eigenen Stil vorfinden. Zweiter Tipp: solide Möbel, die gute Ledermaterialien verwenden, die nicht ausdünsten, sondern strapazierfähig sind und einen natürlicheren, herberen Charme haben.“

Männer und Kosmetik: Ein zukunftsträchtiges Modell

Ein ähnliches Modell verfolgt „Hammer & Nagel“ in München. In einer „Werkstatt für Männerhände und -füße“ bieten Sie Maniküre, Pediküre und Kosmetik für Männer an. 2015 wurde die erste „Werkstatt“ mit alten Werkzeugen an den Wänden und dunklen Ledermöbeln eröffnet. 2016 folgte dann die Zweite. „Männer sind bereit, mehr Geld für die Behandlung auszugeben und sie kaufen von ihrem Barber oder der Kosmetikerin auch mehr Produkte“, weiß Stephan Pokorny. So sieht er mit seinen mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich Saloneinrichtung in diesem Markt eine gute Zukunft.

Auch SÜDA sieht das Potenzial der speziellen Pflege für den Mann und möchte weiterhin Institute mit passenden Geräten und pflegenden Produkte für die Füße unterstützen. Für eine perfekte Pflege nach der Pediküre bietet die Pflegelinie SÜDA CARE ein breites Angebot an innovativ-natürlichen Fußpflegeprodukten mit wirksamen und verwöhnenden Inhaltsstoffen. Weitere Produkte für Fußpflege, Kosmetik und Wellness finden Sie auch im Onlineshop von CARE MORE.